12.
Dezember
2014

UV-Technologie aus einer Hand

Die jährliche Veranstaltung fand am Hauptsitz der IST METZ Gruppe in Nürtingen bei Stuttgart statt. In Vorträgen von IST-Experten und Partnern wurden die Funktionalität der UV-Technik und der Kundennutzen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

 

Holger Maier, IST METZ, beschrieb Anwendungsfelder und hob dabei generelle Vorteile der UV-Härtung wie geringe Oberflächenerwärmung, sofortige Weiterverarbeitung und ein hohes Eigenschaftsprofil der erzeugten Schichten hervor. Oliver Starzmann, IST METZ, und Achim Herzog, Integration Technology Ltd., beschrieben im Anschluss die speziellen Vorteile der LED-UV-Technologie, die je nach Anwendung zum Tragen kommen können. „Die LED-UV-Technologie wächst überproportional. In Zukunft werden aber sowohl die Mitteldruckdampflampe als auch LEDs eingesetzt werden. Es muss immer von Fall zu Fall entschieden werden, welche Lampenart geeignet ist“, so Oliver Starzmann.

 

IST METZ bietet im Verbund mit seiner britischen Partnerfirma Integration Technology Ltd. UV-Systeme beider Arten an. Je nach Anwendung kann so unkompliziert auf das passende System zurückgegriffen werden. Um das optimale Produkt zu finden, kommt Raytracing-Software zum Einsatz, die Ruben Cremer, IST METZ, bei der Veranstaltung vorstellte. Die Software ermöglicht es, den Strahlengang des UV-Lichts optimal auf das zu beschichtende Teil abzustimmen.

 

Dr. Markus Milwich vom Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf referierte über aktuelle Entwicklungen im Leichtbau und beschrieb mögliche Einsatzgebiete wie z.B. den Automobilbau. Arnd Riekenbrauck, IST METZ, ergänzte den Beitrag um aktuelle Trends im Bereich der Aushärtung von Faserverbundstoffen mit UV-Licht. Martin Schweizer, SPMA Spezialmaschinen GmbH, erläuterte verschiedene Anlagenkonzepte. Marcus Steckhan von der Mankiewicz Gebr. GmbH & Co. KG sprach über die verschiedenen Eigenschaften, die UV-Lacke sowohl in Kombination mit konventioneller als auch mit LED-UV-Technologie aufweisen müssen. Uwe Heydenreich, VTD Vakuumtechnik Dresden GmbH, ein Unternehmen der IST METZ Firmengruppe, erklärte das PVD-Beschichtungsverfahren, bei dem verschiedene Metalle im Hochvakuum auf Kunststoffteile aufgedampft werden. Im Anschluss daran wird oft ein Decklack aufgebracht, der mit UV-Licht ausgehärtet wird.

 

Eine Betriebsführung und eine Live-Demo rundeten die ganztägige Veranstaltung ab.

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