Technische/r Zeichner/in bzw. Technische/r Produktdesigner/in in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Light up your future! Unsere Kollegin Julia hat ihre Ausbildung als technische Produktdesignerin in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion erfolgreich beendet. Mittlerweile ist sie bei IST METZ fest angestellt. Dennoch stand sie zahlreichen Fragen rund um den Ausbildungsberuf Rede und Antwort.

 

Julia, was macht ein/e technische/r Produktdesigner/in genau?

Julia: Hauptsächlich geht es darum, Bauteile für Anlagen am Computer zu designen. An einem CAD-Arbeitsplatz entwickelt man 3D-Modelle von Bauteilen und unterstützt somit den Konstrukteur bei der Konstruktion der Anlagen. Anschließend erstellt man davon 2D-Zeichnungen, die für die Fertigung notwendig sind. Nach der Ausbildung wird die Verantwortung noch größer: Eigene, kleinere Konstruktionsaufgaben oder auch das Verwalten der Zeichnungen im Datensystem ergänzen den Berufsalltag.

 

Wie würdest Du die Ausbildung mit wenigen Worten beschreiben?

Julia: Abwechslungsreich und interessant trifft es am Besten, denke ich. Während der Ausbildung durchläuft man, wie auch bei kaufmännischen Ausbildungsberufen, mehrere Abteilungen. Eine längere Zeit wird zum Beispiel bei der Firma Nagel, in der Werkstatt oder auch im Büro verbracht. Dadurch lernt man wirklich alle Facetten des Ausbildungsberufs und auch die Kolleginnen und Kollegen kennen.

 

Die Firma Nagel ist ca. 500m von unserem Standort entfernt…

Julia: Genau! Dort verbringen die Azubis im ersten Lehrjahr 3 Monate, im zweiten Lehrjahr 2 Monate. Selbst zu bohren, feilen und fräßen – das alles sind Dinge, die man selbst einmal gemacht haben sollte, um Teile später besser konstruieren zu können. Die praktische Grundausbildung dort ist wirklich wichtig und macht zudem großen Spaß.

 

Wie sehen die Rahmenbedingungen der Ausbildung aus?

Julia: Da es eine duale Ausbildung ist findet natürlich regelmäßiger Schulunterricht statt. In der Regel sind das 1,5 Tage pro Woche in der Berufsschule in Esslingen-Zell. Im zweiten Lehrjahr gilt es die Zwischenprüfung erfolgreich zu meistern, denn sie zählt zu 30% zur Endnote. Nach 3,5 Jahren, also zum Ende der Ausbildung, absolviert man dann die Abschlussprüfung. Die wiederum gliedert sich in eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung.

 

Gibt es denn spezielle Schulfächer?

Julia: Na klar! Berufsspezifische Fächer sind zum Beispiel „technische Mathematik“ und „Werkstoffkunde“. Daneben spielt auch die „technische Kommunikation“ eine Rolle. Hier geht es darum, Zeichnungen zu erstellen. Ein wichtiger Bestandteil ist auch der CAD-Unterricht, denn mit diesem Programm arbeiten wir technischen Produktdesigner später tagtäglich.

 

Was sollte ein/e Bewerber/in mitbringen?

Julia: Ein/e Bewerber/in sollte den mittleren Bildungsabschluss bereits in der Tasche haben. Interesse an Technik ist die Grundvoraussetzung. Spaß an Mathe und Geometrie und auch ein gewisses Maß an künstlerischem Talent sollten vorhanden sein. Außerdem wird viel mit dem PC gearbeitet – Freude am Umgang mit dem Computer ist also sehr wichtig. Auch Teamfähigkeit wird in unserem Beruf großgeschrieben: Rücksprachen, Zuarbeiten und die gemeinsame Arbeit im Team sind Alltag.

 

Was rätst Du zukünftigen Auszubildenden?

Julia: Am Besten ist es, denke ich, bereits vorab ein Praktikum zu absolvieren. So lässt sich schnell herausfinden, ob der Beruf zu einem passt. Offen für Neues zu sein und Spaß an der Ausbildung zu haben – das ist in meinen Augen jedoch das Wichtigste. Und genauso wichtig: Immer alle Fragen sofort stellen! Wir haben ja schließlich alle mal klein angefangen.

 

Wie sehen die Perspektiven nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung aus?

Julia: Wer sich dafür entscheidet, im Betrieb zu bleiben, kann einen Ausbilderschein machen. Damit qualifiziert man sich zum/ zur Fachausbilder/in und ist für die nachfolgenden Azubis in der jeweiligen Fachabteilung zuständig. Diese Möglichkeit habe ich persönlich gewählt. Viele setzen mit der Ausbildung aber auch den Grundstein für eine Weiterbildung als Maschinenbautechniker/in oder für ein Studium im Bereich Maschinenbau.

 

Zum Schluss eine persönliche Frage an Dich: Wieso hast Du Dich für IST METZ entschieden?

Julia: Als ich zu meinem Vorstellungsgespräch kam, war mein Bauchgefühl sofort positiv. Ich habe mich wohlgefühlt und meine Gesprächspartner haben mir die Aufregung genommen. Der Gesamteindruck war einfach sehr gut. Als ich die Zusage erhielt, habe ich mich riesig gefreut. Seitdem nehme ich jeden Tag 40km Anfahrt auf mich- und das gerne!

 

 

Zurück zur Übersicht