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IST METZ GmbH
Lauterstraße 14-18
72622 Nürtingen
Deutschland

Tel:+49 7022 - 6002-0
Fax:+49 7022 - 6002-76
E-Mail:info(at)ist-uv.com

„Schneller, effizienter und Kosten sparend bei besserer Qualität“

Die Direkt Com GmbH aus Mertingen, nördlich von Augsburg, berichtet von ihren Erfahrungen mit der neuen UV-Trocknungsanlage BLK-5 der IST METZ GmbH:

Je schneller eine Druckmaschine laufen kann, desto mehr Aufträge kann sie bewältigen. Wie man einem älteren Exemplar mit einer neuen UV-Trocknungseinheit zu ganz neuen Sprinterqualitäten verhelfen kann, das belegt die DirektCom GmbH: Der bayerische Spezialist für Direct Mail aus der Georg Kohl-Gruppe ist angewiesen auf hohes Drucktempo, doch die Trocknungsanlage ihrer Rotationsmaschine vom Typ „Goebel Optiplus“ bremste die Produktion aus. Abhilfe schaffte der Entschluss, mit dem BLK-5 in eine Neuentwicklung der IST METZ GmbH zu investieren, welche die alten Trocknungseinheiten ersetzte. Wir sprachen mit Direkt Com-Geschäftsführer Kurt Pohl, Betriebsleiter Anton Mayr und Druckingenieur Stefan Rembold über ihre Beweggründe, sich für die Produktion ihrer qualitätsorientierten Mailings mit der neuen UV-Trocknungsanlage von IST METZ zu entscheiden.

Frage: Herr Mayr, beschreiben Sie bitte die Ausgangssituation mit Ihrer Goebel-Rotationsdruckmaschine?

Mayr: Wir sind bei höheren Geschwindigkeiten sehr schnell an Grenzen gestoßen, ab rund 220 Metern pro Minute war die Leistung der UV-Trocknung im Druck einfach nicht mehr ausreichend.


Frage: Wie schnell könnte die Rotation denn theoretisch laufen? Was sollte Sie können?

Mayr: Die Maschine kann mit bis zu 350 Meter in der Minute gefahren werden, und bis zu diesem Tempo sollte auch die Trocknungsleistung mithalten können.

Pohl: Dazu muss man wissen, dass wir bereits Anfang vorletzten Jahres diskutiert haben, wie wir unseren Druckbereich effizienter gestalten können. Wir hatten drei Rotationen, teilweise aus den Achtziger Jahren, zwei davon genügten den Leistungsanforderungen nicht mehr. Diese wurden durch eine Müller Martini A68 ersetzt. Die verbliebende dritte Maschine mit ihrem größten Engpass, der schwachen Trocknerleistung, sollte dagegen renoviert werden. Es wäre schade gewesen, diese Maschine von 1991 abzugeben, denn sie war mechanisch absolut in Ordnung und gut gepflegt. Zudem bietet sie mit 25 und 16 2/3-Zoll auch interessante Formate, die der Markt braucht. So fiel die Entscheidung für ein Retrofitting der Trocknungsanlage auf der bestehenden Maschine.

Mayr: Die Originalausstattung der Goebel in Sachen Trocknung war auf dem Stand der Technik von 1991. Nach vier Druckwerken waren vier Lampen mit je 120 Watt/cm eingebaut, nach dem neunten Druckwerk war dann noch einmal die gleiche UV-Ausstattung integriert. Neben der nicht mehr ausreichenden Trocknungsleistung standen wir auch vor dem Problem der Ersatzteilbeschaffung. Denn Ersatzteile waren kaum noch zu kriegen, so dass ein Austausch gegen ein anderes System die einzige vernünftige Lösung war.


Frage: Wie lautete Ihr Ansatz zur Lösung dieser Aufgabe?

Pohl: Um die geforderte Maschinengeschwindigkeit realisieren zu können, gingen wir zunächst davon aus, dass wir an beiden Trocknerpositionen jeweils drei UV-Aggregate mit einer Leistung von je 200 W/cm einbauen müssen. Dieser Ansatz war die Basis für Gespräche, die wir mit Anbietern von UV-System aufnahmen.


Frage: Was hat Sie dazu bewogen, bei der Neuausstattung auf IST METZ zu setzen?

Mayr: Wir haben uns einfach für die neueste Technik entschieden, und das war das BLK-5 Aggregat von IST METZ mit elektronischen Vorschaltgeräten vom Typ ELC. Dafür sprechen alleine schon wirtschaftliche Gründe angesichts der Energieeinsparung. Wir wollten mit wesentlich weniger Strom auskommen als vergleichbare andere Anlagen.


Frage: Wie weit haben Sie die Gesamtkosten dieser Anlage über ihre Lebensdauer hinweg in ihre Erwägungen mit einbezogen?

Pohl: Nun, das Kaufpreisniveau des BLK-5 unterschied sich kaum von dem anderer Anbieter und derer Systeme. Zünglein an der Waage waren deshalb letztlich die niedrigeren Energiekosten durch geringeren Stromverbrauch.

Mayr: Wie eingangs erwähnt sollten an zwei Positionen drei Aggregate mit 200 W/ cm zum Einsatz kommen. Die Lampenlänge beträgt 55 cm. Daraus resultiert ein Gesamtleistungsbedarf von 66 kW. Das Leistungsversprechen von IST lautete, dass wir mit lediglich zwei mal zwei Aggregaten vom Typ BLK-5 die gleiche Trocknungsleistung erzielen. Bei 180 W/cm bedeutet das eine Anschlussleistung von lediglich 40 KW, also 40 Prozent weniger als mit einem anderen System.


Frage: Was sprach noch für das IST-System?

Mayr: Was mir besonders gut gefallen hat, ist das Lampen-Schnellwechselsystem FLC®, das ist für jeden Drucker ohne großen Aufwand selbst machbar. Für uns war das mit ausschlaggebend, dass solche Dinge einfach zu handhaben sind. Das macht es auch möglich, für unterschiedliche Druckaufträge unterschiedliche Lampenkonfigurationen zu nutzen oder Wartungsarbeiten wie Reflektorenreinigung oder den Lampenaustausch selbst zu übernehmen.

Rembold: Zudem hat uns überzeugt, dass die Lampenwechsel ohne spezielle Qualifikationen machbar sind. Hier werden einfach die Leuchtmittel ausgeklipst und die neuen eingesetzt. Das hat uns bei der BLK-5 auf der Goebel-Maschine so begeistert, dass wir auch auf unserer 10-Farben-Maschine auf das Schnellwechselsystem für die dort eingesetzte BLK-2 umgerüstet haben.

Pohl: Und noch ein Argument spricht für dieses Schnellwechselsystem: Unsere Druckerteams wechseln ab und zu die Maschine, da ist es wichtig, wie schnell man sich mit den Komponenten der jeweils anderen Maschine vertraut machen kann. Da ist die Benutzerfreundlichkeit der BLK-5 ein starkes Argument.


Frage: Das BLK-5-System ist nun seit rund einem Vierteljahr bei Ihnen voll in der Produktion: Wie sehen Ihre ersten Erfahrungen aus?

Mayr: Vor der Bestellung gab es schon Bedenken, ob wir mit den nur zwei Lampen pro Trocknungseinheit auf der Maschine auskommen würden, um die erforderlichen 350 Meter pro Minute Drucktempo zu erzielen.. Aber sie tut’s. Für uns ist natürlich eine funktionierende Trocknung extrem wichtig, weil wir einen hohen Grad der Nachbearbeitung haben, etwa bei der Personalisierung von Mailings über Laserdruck. Dass wir da keine Angst vor Farbablagerungen und dergleichen haben müssen, wurde uns aber schon vor der Bestellung zugesichert und auch mit den unterschiedlichsten Tests belegt. Und schließlich haben wir uns gesagt‚ wenn IST METZ als führender UV-Hersteller das mit zwei Strahlern anbietet, dann muss das auch so funktionieren’.“


Frage: Können Sie inzwischen beziffern, wie hoch die Energieeinsparung durch den Einsatz der BLK-5 gegenüber anderen Systemen ausfällt?

Mayr: Konservativ betrachtet gehen wir von einem um 25 Prozent geringerem Verbrauch aus, gerechnet anhand der eingesetzten Lampenleistung. Eine eigene Stromzählereinheit für die Lampen haben wir nicht...

Rembold: ...wir können das aber sicherlich anhand der Jahresabrechnungen nachvollziehen, in welchem Umfang eine Einsparung stattgefunden hat.

Pohl: Wenn unsere Vorausberechnungen stimmen, dürften wir so rund fünf Prozent unserer gesamten Energiekosten einsparen. Natürlich ist bei schwankenden Auslastungen ein Vergleich über mehrere Jahre hinweg nicht einfach, aber wir wissen, dass UV-Lampen durchaus große Stromkosten verursachen. Da ist jede Einsparung wichtig. Auch unter dem Aspekt der Ökologie: Weniger Stromverbrauch bedeutet auch weniger CO2-Ausstoß. Das spielt bei Neuinvestitionen auch bei uns eine Rolle. Wenn wir so auch noch Kosten reduzieren können, ist das natürlich umso willkommener. Ausschlaggebend ist aber immer, dass Investitionen in unsere Anlagen nicht nur mehr Effizient bringen, sondern auch die hohen Qualitätsansprüche unserer Kunden noch besser bedienen.

 

Direkt Com GmbH:

Die Direkt Com GmbH mit Sitz im bayrischen Mertingen ist innerhalb der Georg Kohl-Gruppe, Brackenheim, als Spezialist für Direct Mail definiert. Das seit Ende der Siebziger Jahre im Bereich Direktmarketing tätige Unternehmen begleitet Kunden aller Branchen durch den Prozess der direkten Kundenansprache, von der Beratung bei der Ausgestaltung von Mailings über den Druck und die Verarbeitung bis hin zur Logistik. Verarbeitet werden dabei Auflagen von etwa 50.000 bis hin zu mehreren Millionen individualisierten Exemplaren. Für den Endlosdruck setzt Direkt Com auf zwei Rotationsmaschinen, 1 x 10-Farben-Druckmaschine Müller-Martini, Rollenbreite bis 680 mm, Zylinderumfang 18“ / 24“ / 25“, 2 Lackwerke und UV-Trocknungseinheiten IST METZ BLK-2, sowie 1 x 9-Farben-Druckmaschine Goebel „OptiPlus“ mit Rollenbreite bis 520 mm, Zylinderumfang 25“ und 16 2/3“ mit zwei UV-Trocknungseinheiten IST METZ BLK-5. Die im Endlosdruck hergestellten Grundprodukte werden über vier Endlos-Laserdrucksysteme individualisiert, d. h. mit Adresseindruck oder persönlichen Daten des Empfängers versehen . Abschluss des dreistufigen Produktionsprozesses bilden die Bahnveredelungsanlagen mit Möglichkeiten zum Etikettenspenden, Postkartendoppeln, Leimen, Schneiden oder Falzen, Aufspenden, Gummierung oder Konturstanzen.

 

Das neue BLK-5 UV-System von IST METZ zeichnet sich durch eine perfekte Energieeffizienz aus und lässt sich auch perfekt nachträglich in Druckmaschinen integrieren.
v.l.n.r. Technischer Assistent der Geschäftsführung Stefan Rembold, Geschäftsführer Kurt Pohl und Betriebsleiter Anton Mayr
Die von DirektCom entwickelten Selfmailer überzeugen durch Kreativität.